Der kühnste Plan seit Menschengedenken

Der kühnste Plan seit Menschengedenken

Quartbuch
19. August 2021

480 Seiten. 1. Auflage. Gebunden mit Schutzumschlag

Print 26,– € / E-Book 19,99 €
ISBN 978-3-8031-3336-6
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Er ist höflich und voller Pläne, sie direkt und voller Zweifel. Irene und Herman begegnen sich 1925 auf einem Überseedampfer, verlieben sich in New York und kämpfen bald in Europa für einen gigantischen Plan. Sie wollen die Welt retten – durch das Absenken des Mittelmeers.

Nein, reiner Zufall ist es nicht, dass Irene in der New Yorker Unterführung plötzlich wieder vor ihm steht. Aber das kann Herman nicht wissen. Ihre Liebesgeschichte beginnt 1925 mit einer kleinen Schwindelei. Größere werden folgen. Auch veritabler wechselseitiger Verrat. Und doch lieben sie sich und teilen den unerschütterlichen Glauben, dass die Welt zu retten sei: Gewaltige Dämme sollen das Mittelmeer absenken, Europa und Afrika so zu einem reichen, friedlichen Superkontinent verschmelzen – Atlantropa. Denn die Zeiten sind unruhig. Europa ist gezeichnet von Krieg und Wirtschaftskrise. Verseucht von Rassismus, Antisemitismus und Hass. In dieser Lage erdenkt der Architekt Herman einen wahnwitzigen Plan. Unterstützt von der Jüdin Irene und namhaften Ingenieuren und Architekten, trägt sein Glaube an Technik und Fortschritt weit. Natürlich gibt es Zweifler, Anfeindungen, Häme. Schließlich gar ein nationalsozialistisches Regime, das Irene töten und das ›Friedenswerk‹ zur Eroberung Afrikas missbrauchen will. Es zwingt das Paar ins Versteck, doch schon im Mai 1945 bekommt das Projekt neue Unterstützer. Diesmal aus Übersee. Spannend und lebendig erzählt Matthias Lohre die unwahrscheinliche, aber wahre Geschichte von Herman und Irene Sörgel. Ein sagenhafter Roman!

Matthias Lohre

© Denise Sterr

Matthias Lohre

Matthias Lohre, geboren 1976, ist Autor mehrerer Sachbücher. Er hat in Köln Geschichte studiert, die Berliner Journalistenschule absolviert, in New York gearbeitet, China und Argentinien bereist und lebt heute mit seiner Familie in Berlin.

„Faszinierend. Und gut, dass Lohre den Schatz, der da in den Archiven des Deutschen Museums in München, einem Ort der Technik, liegt, gehoben und zu Literatur gemacht hat. Und fast ist es ein kleines Wunder, dass er sich dabei nicht verhoben hat. (…) Genau das ist die Stärke des Romans, sich anzunähern an das Unbeschreibliche. Das tut er, indem er einen Familienroman mit Technik, aber eben auch viel Gefühl und großen Brüchen baut (…). Es ist ein großer Bogen, den Lohre da spannt, ein kühnes Projekt, ein gutes Stück Literatur."   Andreas Rüttenauer, taz

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