Fortschritt – die Zukunft einer Idee

Fortschritt – die Zukunft einer Idee

Aus dem Italienischen von Rita Seuß.

Politik. 2008
128 Seiten. Broschiert
9,90 €
ISBN 978-3-8031-2600-9
vergriffen

Negative Seiten des Fortschritts sehen wir täglich. Warum wir der Idee des Fortschritts dennoch eine Zukunft geben sollten, zeigt Salvadori in seinem mitreißenden Manifest.

Salvadori rekonstruiert zunächst die Geschichte der Idee des Fortschritts: die Idee also, politische Macht zu kontrollieren, Gleichheit der Bürger zu garantieren, Bildung und Kultur zugänglich zu machen, materielle und kulturelle Güter gerecht(er) zu verteilen, Wissenschaft und Technik in Dienst zu nehmen. Er analysiert aber nicht nur das Verführerische an dieser Idee, sondern auch die Gründe ihres Scheiterns. Wo können wir heute fortschrittliche politische Positionen einnehmen? Wenn wir die Idee des Fortschritts jenseits einer nur an Effizienz orientierten neoliberalen Ideologie verfolgen wollten, so würde dies zum Beispiel bedeuten, dass ökonomisches Wachstum die natürlichen Ressourcen nicht bedrohen darf und zugleich das Nord-Süd-Gefälle ausgleichen muss.
Mit seiner (historischen) Tiefenschärfe ist dieser Essay ein Appell an die Linke, (wieder) an die Idee des Fortschritts zu glauben, sie zu verteidigen und an ihr zu arbeiten.

Massimo L. Salvadori

Massimo L. Salvadori

Massimo L. Salvadori ist Professor emeritus für Politikwissenschaft an der Universität Turin. Unter seinen zuletzt veröffentlichten Werken finden sich »La sinistra nella storia italiana« (1999), »Il Novecento. Un'introduzione« (2002) und »L'Europa degli americani. Dai padri fondatori a Roosevelt« (2005). Von 1992-1994 saß er als Abgeordneter im italienischen Parlament. Er schreibt regelmäßig Kommentare für die Tageszeitung La Repubblica.

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