Museum der Schatten

Museum der Schatten

Geschichten und Bilder aus dem alten Sizilien

Aus dem Italienischen von Maja Pflug

SALTO. 1992
96 Seiten. Rotes Leinen. Fadengeheftet. Mit vielen Abbildungen
16,– €
ISBN 978-3-8031-1132-6
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Ein »Museum«, neu illustriert: Geschichten aus dem alten Sizilien, über verschwundene Berufe, alte Redewendungen, vergessene Orte und Gebräuche.

Das sehnsuchtsvolle, persönlichste Buch des sizilianischen Autors in einer Ausgabe, die von dem Fotografen und Verleger Enzo Sellerio neu illustriert wurde:
Die Schatten des alten, verschlossenen Sizilien prägen so Text und Bild-Miniaturen über vergessene Berufe von Bürgern, Bauern, Handwerkern und Händlern, über abgelegte Tätigkeiten und verschwundene Orte.
Erinnerungen an ein Land, das jahrhundertelang Kolonie war, von Griechen, Wandalen, Byzantinern, Sarazenen besetzt und wiedergehalten. Seltsam, arm, Ausgangspunkt nie abbrechender Emigration. Geprägt von Lebensformen, Arbeiten und einer Sprache, die man nicht mehr kennt.
»Schatten« nennt Bufalino das, wovon er mit Melancholie und Heiterkeit erzählt – doch er meint nicht die blassen, sondern die aus dem »ionischen« Herz Siziliens kommen.

Gesualdo Bufalino

© Verlag Klaus Wagenbach

Gesualdo Bufalino

Gesualdo Bufalino wurde 1920 in Comiso auf Sizilien geboren. Der Romancier und Lyriker, der erst mit einundsechzig Jahren sein erstes Buch veröffentlichte, verbrachte mehrere Jahre in einem Sanatorium und arbeitete als Lehrer für Latein und Italienisch. 1996 starb er in der Nähe von Comiso bei einem Autounfall.

»Bufalinos :Museum der Schatten ist ein ganz großes, wunderliches, exzentrisches, melancholisches und bewegendes Buch.« Wolfram Schütte, Frankfurter Rundschau
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