Kunst und Gesellschaft im Mittelalter

Kunst und Gesellschaft im Mittelalter

Aus dem Französischen von Horst Günther

WAT [820]. 2019
144 Seiten
11,90 €
ISBN 978-3-8031-2820-1
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Ein reich bebilderter Überblick über das Jahrtausend zwischen dem Untergang Roms und der Renaissance – und ein eindrückliches Plädoyer für eine gemeinsame europäische Kultur.

In seinem letzten Werk beschreibt der berühmte französische Mediävist Georges Duby, wie sich in dem Jahrtausend zwischen dem Untergang des Römischen Reichs und dem Beginn der Renaissance eine Gesellschaft bildet, die sich mehr und mehr als eine europäische versteht. Und er erzählt, wie in dieser Gesellschaft eine neue Kunst entsteht – von der Buchmalerei über die ersten Reliquiare und Glasfenster, Skulpturen und Pilgerhallen bis zu den großen Klosterbauten und schließlich den Kathedralen.

Duby stellt uns vor Augen, wie sich eine Kulturlandschaft herausbildete, mit Feld, Wald und Pfarrkirche, die bis heute das europäische Gesicht prägt. Und wie die Städte sich mit Leben füllten und zu Zentren der Macht und der Künste wurden.

Dubys Sprache ist einfach, fakten- und bildreich – er ist ein Gelehrter, der aus dem Fundus seines gewaltigen Wissens schöpft. Europäische Kulturgeschichte par excellence!

Georges Duby

© Jaques Robert

Georges Duby

Georges Duby, Mediävist und einer der wichtigsten Vertreter der Annales-Schule, wurde 1919 in Paris geboren. Ab 1970 hatte er einen Lehrstuhl als Professor für mittelalterliche Geschichte am Collège de France und verfasste zahlreiche Abhandlungen über Historie und Kunst des Mittelalters. Seit 1987 Mitglied der Académie française, war Duby unter anderem Vorsitzender im Aufsichtsrat von »La Sept« sowie Leiter der Zeitschriften »Etudes rurales« und »Moyen Age«. Er starb 1996 in Aix-en-Provence.

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