Geschichte einer Stradivari

Geschichte einer Stradivari

Aus dem Französischen von Sonja Finck

SALTO. 2007
144 Seiten. Rotes Leinen. Fadengeheftet
18,– €
ISBN 978-3-8031-1246-0
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Die abenteuerliche Biographie einer dreihundert Jahre alten Geige. Gefertigt vom berühmten Stradivari, erlebte sie ungezählte Auftritte und Reisen, wurde vergessen und versteckt, in den dreißiger Jahren regelrecht entführt und erst jüngst überraschend wiederentdeckt.

Die hochgewachsene Fichte, die in einer Neumondnacht des Januar 1707 geschlagen wird, ahnt nichts von ihrem künftigen Schicksal. Aus ihrem Holz wird eine der kostbarsten Geigen der Welt gebaut, in ihren Fasern werden die Kompositionen berühmter Musiker – schließlich sogar der verruchte Jazz – erklingen, ihre abenteuerliche Reise wird über die Werkstatt Stradivaris in Cremona bis nach Paris, London und New York gehen.
Frédéric Chaudière erzählt farbig und kenntnisreich die wechselhafte Lebensgeschichte eines Instruments und der Menschen, die im Laufe der Jahrhunderte mit ihm in Berührung kamen. Immer wieder verbringt sie lange Monate in den Kisten und Schubfächern ihrer verschiedenen Besitzer, bis sie der junge jüdische Geigenvirtuose Bronislaw Huberman in den dreißiger Jahren mit ins Exil nach New York nimmt. Und eines Abends ist das wertvolle Stück verschwunden …

Frédéric Chaudière

Frédéric Chaudière

Frédéric Chaudière, geboren 1963 in Dieulefit, lebt in Montpellier und arbeitet seit zwanzig Jahren als Geigenbauer. Zudem schreibt er Beiträge für Radio France und die englische Fachzeitschrift »The Strad«. »Geschichte einer Stradivari« ist seine erste Veröffentlichung in Buchform.

»Fachmann Chaudière erzählt unschwärmerisch und pointiert. ... Ein bibliophiles Kleinod ist auch der Leinenband: rosso, aber nicht troppo.« Annette Garbrecht, Financial Times Deutschland

Pressestimmen

»Frédéric Chaudière erzählt, wohltuend knapp und kühl, einen der aufregendsten Violin-Krimis überhaupt. (...) Zudem gelingt es dem Autor, die Erschaffung dieser grandiosen Violine vom Fällen der Fichte bei Neumond bis zur Vollendung durch Stradivari in episodisch-prägnanter Kürze zu berichten. En passant zeichnet er dabei ein Panorama der Cremoneser Geigenbau-Epoche und beleuchtet deren Niedergang.«

Süddeutsche Zeitung

»Ein kleines Buch über ein großes Instrument.«

Tagesspiegel

»Diese quasi detektivische Forschung gibt den roten Faden ab für eine kurzweilige Einführung in die Welt des Geigenbaus, der Geigenhändler und der Geigenfanatiker - nicht nur für Musikliebhaber!«

Radio France International

»Fachmann Chaudière erzählt unschwärmerisch und pointiert. Er gibt Einblicke in die Geheimnisse einer Zunft, die mit Stradivari und Guaneri ihren Höhepunkt fand. Ein bibliophiles Kleinod ist auch der Leinenband: rosso, aber nicht troppo.«

 Financial Times Deutschland

»Die Geschichte einer Stradivari ist ein 140 Seiten starker Fall, in kurzen knappen Kapiteln erzählt und unterhaltsam. Daten, wahre Ereignisse und reale Personen bilden den Rahmen. Die Geschichte sei jedoch frei erfunden, heißt es in der Einführung. Damit bleibt die Erzählung genauso geheimnisvoll wie die Herkunft der Klänge aus dem Resonanzkörper einer Stradivari.«

Norddeutscher Rundfunk

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